Ziergarten

Die Arbeiten im August

Trockensträusse

Jetzt schenkt uns der Garten reichlich Material für Trockensträusse. Hierfür eignen sich nicht nur Strohblumen, Sonnenflügel, Immortellen und dergleichen, sondern auch hübsch geformte oder gefärbte Fruchstände von Weberkarde, Judassilberling, Lampionpflanze und Gräsern. Auch gedrehte Zweige von Korkzieherhasel, bizarr geformte Baumstümpfe und Zapfen sehen dekorativ aus. Schliessslich denkt man an Futter für die Vögel im Winter und legt Hirsekörner, Sonnenblumenkerne und Ebereschenfrüchte auf die Seite. Haltbare Blüten für Kränze und Gestecke bieten Heidekräuter. Im August ist die Auswahl an blühenden Callunasorten gross, sie gefallen in den Blütenfarben Weiss über Hell- und Dunkelrosa bis Rot. Noch mehr Akzente setzt farbiges Laub mit Grün, Gelb, Rötlichbraun oder Silber. Von Kräutern, die Rabatten oder Steingärten bereichern, etwa Salbei, Ysop oder Lavendel, eignen sich Blüten und Bätter zum Trocknen.

Herbstboten

Bild

Erste Herbstanzeichen zeigen die fruchttragenden Gehölze. Auffallendes Beispiel ist die Eberesche, die in der Form Sorbus aucuparia ´Edulis´ als Wildobst geschätzt wird. Die süsssäuerlichen Beeren lassen sich zu Saft und Gelee verarbeiten, schmecken getrocknet als Rosinenersatz oder eignen sich als Vogelfutter im Winter. Die bitteren Früchte sind jedoch ungeniessbar. Man schätzt die Eberesche, weil sie sich den verschiedensten Standorten gut anpasst und selbst in kleineren Gärten Platz findet. Für kleinsten Raum eignet sich die schmal wachsende Säuleneberesche "Fastigiata" (Bild). Sorbus aucuparia wird selten älter als 80 Jahre.