Obstgarten

Die Arbeiten im Februar


Tipps

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  • Winterschnitt bei Stachelbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren und Himbeeren.
  • Edelreiser von Kernobstbäumen schneiden.
  • Bei mildem Wetter überalterte oder kranke Bäume roden.
  • Schnittgut in einer Gartenecke zu Reisighaufen schichten.
  • Erdbeeren werden jetzt mit Vliesauflage früher zur Reife gebracht.

Baumrinde schützen

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An sonnig-kalten Wintertagen ist die Rinde eines Obstbaums einer wahren Zerreissprobe ausgesetzt: Währenddem in der Nacht und oftmals auch tagsüber auf der sonnenabgewandten Seite des Stamms noch tiefe Minustemperaturen herrschen, kann sich die Südseite in der Februarsonne schon deutlich aufheizen - und so können Risse in der Rinde entstehen. Vorbeugend lässt sich die der Sonne zugewandte Seite des Stamms durch ein angelehntes Brett kurzfristig beschatten. Auch Bastmatten erfüllen diesen Zweck. Die professionelle Massnahme ist ein Anstrich mit weissem Kalk, der die Sonnenstrahlung reflektiert, sodass sich die Rinde nicht aufheizt. Ausserdem kräftigt der Stammanstrich das Rindengewebe und hält es elastisch. Ein solcher Anstrich verdirbt auch so manchem Schädling die Überwinterung.

Frucht des Monats: Kaki (Diospyros Kaki)

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Saftig-süsse Versuchung: Kaki aus dem eigenen Garten. Botanisches: Die Kakipflaume ist ein rundkroniger Kleinbaum aus Ostasien, der in seiner malerischen Gestalt dem Apfelbaum ähnlich sieht. Zur Reifezeit hat sich das prächtig gefärbte Herbstlaub längst verabschiedet, und aus der Krone schillern einzig und allein die orangefarbenen Früchte.
Anbau: Mit einer Frosthärte bis zu -15 °C ist Kaki hierzulande
nur bedingt winterhart. Wer den Anbau ausserhalb wintermilder Weinbauregionen wagen will, sollte unbedingt auf robuste Veredlungen und Sorten wie ´Tipo´ oder ´Vaniglia´ (Bild) zurückgreifen und einen geschützten Standort wählen. Ansonsten empfiehlt sich Kaki als wunderschöne und pflegeleichte Kübelpflanze, die man im kühlen Keller überwintert und den Sommer über an einen warmen und sonnigen Platz bringt.
Ernte und Verwendung: Kakis reifen je nach Witterungsverlauf von Oktober bis November. Wenn stärkere Fröste drohen, nimmt man die tomatenförmigen Früchte vom Baum und lässt sie bei Zimmertemperatur einige Tage nachreifen. Erst bei Vollreife bauen sie die Gerbstoffe ab und entfalten sie ihr süssliches Aroma, das am ehesten mit Pfirsich oder Aprikose vergleichbar ist. Am besten schmecken Kakis, wenn sie wie Kiwis zerteilt und pur ausgelöffelt werden. Das geleeartige Fruchtfleisch lässt sich aber auch hervorragend zu Kompott, Marmelade, Sirup und Saft verarbeiten oder mit Joghurt mischen. ln ihrer asiatischen Heimat ist Kaki auch als Dörrfrucht beliebt.

Obstbaumschnitt im Winter

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Traditionell wird an milden, frostfreien Tagen der Erziehungs und Verjüngungsschnitt an Kernobstbäumen vorgenommen, beginnend mit kleinfruchtigen Sorten. Damit sollte man allerdings warten, bis die heftigsten Kälteeinbrüche vorüber sind. Sie würden Frostschäden verursachen, die man anschliessend erneut herausschneiden und «verarzten» müsste.