Heizöl sparen
Heizungssanierung
Wer eine Ölheizung besitzt, ist gut beraten, wenn er im Sanierungsfalle sich wieder für eine Ölheizung entscheidet.
Als Ersatz für die alte Brenner- und Kesselanlage stehen moderne, energiesparende Kompaktwärmezentralen in konventioneller Bauart oder mit Kondensationskessel zur Verfügung.
Kosten sparen dank vorhandener Tankanlage Die neue Kesselanlage kann im Sanierungsfall an den bestehenden Tank und meist auch an die vorhandenen Ölleitungen angeschlossen werden. Die Sanierung der Wärmeerzeugungsanlage kommt so deutlich günstiger zu stehen als die Umstellung auf einen anderen Energieträger, fallen doch keine Kosten für die Stillegung und den Ausbau der bestehenden Tankanlage sowie den Einbau einer Gasleitung inkl. Gaszähler und Sicherheitsarmaturen an.
Wird im Rahmen eines Gesamtsanierungspaketes einer Heizungsanlage der Tankraum für einen anderen Zweck bestimmt, kann in diesem Fall ein Öltank im Terrain versenkt und an die Anlage angeschlossen werden. Selbst bei dieser etwas kostenaufwendigeren Art bleiben die vielen Vorteile der Ölheizung bestehen. Heizungssanierung in Folge LRV-Beanstandung sowohl Neuanlagen wie auch bestehende Altanlagen müssen die Grenzwerte der LRV einhalten. Die Abgaskontrolle umfasst die folgenden Elemente:
- Abgasverlust
- Russtest
- Kohlenmonoxid-Test (CO)
- Stickoxid-Test (NOx)
Kann eine bestehende Anlage einen der LRV-Grenzwerte nicht einhalten und kann sie kurzfristig auch nicht einreguliert werden, wird die Anlage beanstandet und erhält eine Sanierungsfrist von 6 bis 10 Jahren.
Wird bei der nächsten Abgaskontrolle in zwei Jahren der Grenzwert wieder eingehalten, oder kann sie dann kurzfristig instand gestellt werden, wird die Sanierungssordnung wieder aufgehoben.
Diese Regelung ermöglicht, dass Anlagen, welche mit Standardheizöl den Stickoxid-Grenzwert nicht einhalten, innert zweier Jahre auf Ökoheizöl umstellen können.
» Wichtige Informationen zur Luftreinhalteverordnung (pdf / 119 KB)
Heizungssanierung auch ohne LRV-Sanierung. Ältere Anlagen sind meist überdimensioniert, arbeiten mit zu hohen Heiztemperaturen und mit einem schlechten Wirkungsgrad in Folge zu hoher Abstrahl- und Stillstandsverluste. Eine Sanierung lohnt sich auf jeden Fall. Durch die verbesserte Verbrennungstechnik gelangen kaum noch Schadstoffe in die Umgebung. Nach dem Einbau eines neuen Heizkessels kann der Wirkungsgrad, je nach Anlagekonzept, um über 20% erhöht werden.
Eine Sanierung umfasst im Normalfall den Ersatz des alten Heizkessels, des Ölbrenners und eventuell der Warmwassererwärmung. Auch der Kamin ist im Normalfall durch eine Sanierung der neuen Anlage und den veränderten Betriebsbedingungen anzupassen. Vorgehen bei einer Heizungssanierung: Die Heizungssanierung wird durch einen Installateur ausgeführt. Es empfiehlt sich, nach einer Beurteilung vor Ort, Angebote für die Sanierung einzuholen. Die Heizungssanierungen in Einfamilienhäusern können so geplant und ausgeführt werden, dass noch am selben Tag, nach Umbau der Kesselanlage, die Heizung wieder in Betrieb genommen werden kann.
Somit können Heizungssanierungen auch während der Heizperiode ausgeführt werden. Ein weiteres Argument für die Sanierung mit Öl. Beim Umstieg auf einen anderen Energieträger wäre ein Umbau in so kurzer Zeit nicht möglich.
mehr infos: http://www.erdoel.ch/ unter Informationsstelle Heizöl
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