Balkon- und Zimmerpflanzen

Die Arbeiten im Februar

Zimmerpflanzen hätscheln

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Im Winter bedürfen Zimmerpflanzen besonderer Pflege. Heizungsluft und Lichtknappheit während der kalten Jahreszeit machen den meisten Exoten zu schaffen.
Temperatur: Die Pflanzen dürfen nicht zu warm stehen, denn das führt bei vielen Arten zu Blattfall und zieht Schädlinge an. Empfindliche Arten überwintern daher am besten in einem schwach beheizten Raum, zum Beispiel im Schlafzimmer.
Luftfeuchte: Die Heizung trocknet die Raumluft stark aus. Um die Luftfeuchtigkeit zu erhöhen, besprüht man Zimmerpflanzen mehr­mals wöchentlich mit kalkarmem, zimmerwarmem Wasser. Der feine Sprühnebel legt sich auf die Blätter und verhindert, dass diese zu viel Feuchtigkeit verlieren.
Wasser: Im Winter stellen viele Zimmerpflanzen das Wachstum ein und brauchen daher nur wenig Wasser. Vor jedem Giessen sollte man deshalb mit dem Finger den Zustand der Topferde kontrollieren.
Kälte:Bei grösseren Gewächsen die Töpfe nie direkt auf kalten Beton­ oder Fliesenboden stellen. Die aufsteigende Kälte kühlt die Wurzelbal­len aus, und empfindliche Pflanzen wie die Birkenfeige (Ficus, Bild) reagieren mit Blattfall. Am besten stellt man den Topf samt Untersetzer auf einen Blumenhocker, einen Pflanzenroller oder eine Holzplatte.
Schädlinge: Zimmerpflanzen einmal wöchentlich auf Schädlinge kontrollieren. Besonders achten sollte man dabei auf klebrigen Blattbelag - ein typisches Indiz für Schildlausbefall. Das Ungeziefer mit einem geeigneten Pflanzen­schutzmittel bekämpfen.

Der Frühling kommt

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An den ersten sonnigen Februartagen beginnt es in den Fingern zu kribbeln. In den Gärtnereien warten Primeln, Vergissmeinnicht, Hornveilchen und Bellis darauf, die Terrassen der Käufer zu verschönern. Aber nicht nur erste Blütenstars haben jetzt Saison. Auch niedrige, frühblühende Ziersträucher wie Zierkirsche und Mandelbäumchen (Bild) sind nun in Töpfen zu haben. Besonders hübsch sind sie als Hochstämmchen mit einer blühenden Unter­pflanzung, dekorativ in Weidenkörben arrangiert. Echte Hingucker sind auch üppig bepflanzte Hängekörbe oder «Hanging Baskets».

Papyrus liebt es feucht

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Die Ägypter stellten schon im 3. Jahrtausend v. Chr. Papier aus Papyrus her: Dazu wurde das Mark der Stängel in Streifen geschnitten, kreuzweise aufeinandergelegt und gepresst. Der austretende Klebsaft verband dabei die Markstreifen. Die hübsche Pflanze, die zur Familie der Sauergrasgewächse zählt, gedeiht entlang von Flüssen wie dem Nil und bildet meterhohe Stiele mit büscheligen Enden. Doch Papyrus (Cyperus papyrus) besitzt nicht nur eine lang dauernde, kulturhistorisch wichtige Epoche, sondern ist auch sehr dekorativ und hat vielerorts als Topfpflanze in den Wohnungen Einzug gehalten. Besonders wohl fühlt sich Papyrus in Räumen mit hoher Luftfeuchtigkeit, also etwa im Badezimmer. Je höher die Zimmerdecke, umso besser: Wöchentlich gedüngt, werden die Halme auch im Topf bis zu
2 m hoch. Giessen sollte man die Sumpfpflanze häufig, sie darf jedoch nicht dauernd im Wasser stehen. Am besten füllt man den übertopf zu einem Drittel mit Wasser und giesst erst wieder nach, wenn der Vorrat im Gefäss aufgebraucht ist.