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Ziergarten

Die Arbeiten im August 

Tipps

  • Schwertlilien werden im August geteilt und neu eingepflanzt.
  • Gegen Trockenheit im Sommer hilft das Mulchen der Beete.
  • Rhododendron wässern, denn jetzt werden die Blüten fürs nächste Jahr gebildet.

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Vorsatz des Monats: Lavendel schneiden


Lavendelbüsche bleiben nur schön buschig, wenn sie regelmässig zurückgeschnitten werden. Das ist zweimal im Jahr nötig: im Frühling, wenn die Wachstumsperiode beginnt, und im Spätsommer gleich nach der Blüte. Jetzt ist also der richtige Zeitpunkt, um beherzt zur Schere zu greifen. Je mehr man schneidet, desto besser. Rückschnitte ins alte Holz sollten vermieden werden, sonst treibt der Strauch nicht wieder aus. Praktisch: Lavendel braucht ausser dem zweimaligen Schnitt im Jahr keine weitere Pflege. Düngergaben und Wasser kann man sich sparen.


Hoch hinaus mit Sonnenblumen

Es gibt hierzulande wohl keine Schule oder keinen Kindergarten, in dem den Kindern die Wunder der Natur nicht mittels Sonnenblumen nähergebracht werden. Wohl deshalb findet man Sonnenblumen meist eher in Schul- oder Familiengärten als in botanischen Sammlungen oder durchgestylten Anlagen. Sonnenblumen sind aber auch für erwachsene Gärtnerinnen und Gärtner faszinierend - und einfach toll anzusehen. Sie lieben eine nahrhafte Erde in voller Sonne. Gerne suchen sie sich ihren Platz selbst aus. Das heisst: Am besten gedeihen sie, wenn sie sich selber versamen und nach dem Keimen in Ruhe wachsen können. Unter solchen Bedingungen können innert weniger Wochen meterhohe Pflanzen wachsen - wahrlich ein Wunder der Natur, das alle Generationen gleichermassen erfreut.

Diese Zwiebeln haben Tempo!

Es gibt keine andere Blumenzwiebel, die für Ungeduldige so gut geeignet ist wie die Herbstzeitlose. Jetzt gepflanzt, blühen die Herbstzeitlosen schon Mitte September. Wer sie im Garten haben will, sollte sich sputen: Herbstzeitlose müssen bis Ende August in den Boden. Zwar zeigen sich die Blüten schon nach ein paar Wochen, die Blätter hingegen erscheinen erst im Frühjahr. Sie werden unglaublich gross, weshalb sie im klassischen Blumenbeet eher stören. In einer Wiese oder am Rande von Hecken sind Herbstzeitlose - die übrigens giftig sind - jedoch gut aufgehoben. Es gibt züchterisch verschieden stark bearbeitete Sorten, solche mit einfach oder gefüllten Blüten. Häufig im Garten anzutreffen sind die unkomplizierten Sorten "Waterlily" oder "The Giant". Ebenfalls von September bis Oktober blühen Herbst-Krokusse, die ihren Frühlingsgeschwistern stark ähneln. Auch sie gehören jetzt in die Erde. Der Herbst wird dank ihnen zum Frühling - was für ein herrliches Durcheinander der Jahreszeiten!

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