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Ziergarten

Die Arbeiten im Februar

Tipps

  • Stauden zurückschneiden, bevor die ersten Blumenzwiebeln austreiben.
  • An trockenen Standorten immergrüne Pflanzen kontrollieren und allenfalls wässern.
  • Nassen Schnee (falls vorhanden) von Sträuchern und empfindlichen Bäumen schütteln.

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Austrieb von Pfingstrosen schützen

Die höheren Wintertemperaturen bringen es mit sich, dass etliche Pflanzen früher austreiben. Ein paar warme Tage reichen und einige Stauden wie die Strauch- und Baumpfingstrosen beginnen, ihre Blätter und Blütenknospen zu entrollen. Deshalb gilt es, den Austrieb vor kalten Frostnächten zu schützen. Vlies oder Tannenzweige eignen sich bestens als Winterschutz. Sie schirmen die Triebe auch vor Sonnenstrahlen und somit vor der Wärme ab, was den Austrieb ebenfalls etwas hinaus- zögert. Auch der Standort spielt eine entscheidende Rolle. Im Halbschatten, wo sich die edlen Gewächse aus Asien am wohlsten fühlen, treiben sie weniger schnell aus als an voller Sonne. Übrigens: An ihnen zusagenden Stellen können Strauchpfingstrosen 100 Jahre oder noch älter werden.

  

Hübsche Frühaufsteherin

Einer der ersten Blütensträucher im Frühjahr ist die Schlehe (Prunus spinosa), auch Schlehdorn oder Schwarzdorn genannt. Die zarten weissen Blüten erscheinen oft schon Ende Februar vor dem Laubaustrieb. Im Herbst ist der Strauch über und über mit blau-schwarzen Steinfrüchten besetzt. Geeignete Standorte für das wertvolle Wildgehölz sind Böschungen, Waldränder oder Feldhecken. war macht sich der Strauch auch im Garten gut, ist aber aufgrund seiner sparrigen, stark bedornten Zweige nicht sonderlich beliebt. In einer naturnahen Wildhecke, etwa mit Hartriegel und Hunds-Rose zusammen, bietet die Schlehe jedoch eine ideale Ergänzung, die der Tierwelt in punkto Blüten und Beerenvielfalt einiges zu bieten hat.

Vorsatz des Monats:
Dahlienknospen überprüfen

Von Juli bis Oktober sorgen sie für einen Farbenrausch im Blumenbeet. Jetzt ruhen die Spätsommerblüher an einem frostfreien Ort im Keller oder in der Garage. Um sich auch in der kommenden Saison an ihren zum Teil imposanten Blüten zu erfreuen, ist es ratsam, die Knollen regelmässig zu kontrollieren. Zwei Dinge sind im Winterquartier ihr Feind: zu trockene oder zu nasse Bedingungen. Ist es dort zu trocken, verlieren die Knollen Feuchtigkeit, beginnen zu schrumpeln und gehen ein. Bemerkt man es zu spät, sind die Pflanzenschätze dahin. Feuchtigkeit wiederum kann zu Schimmel führen, die Knollen werden matschig und sind ebenfalls nicht mehr zu gebrauchen. Man muss also wissen, welche Bedingungen am Lagerort herrschen. Frostfrei muss der Platz auf jeden Fall sein. Zu trockener Luft kann man mit regelmässigem Besprühen der Knollen oder ganz leicht angefeuchtetem Substrat, zum Beispiel Kompost oder Sand, entgegenwirken. Feuchtes Zeitungspapier tut ebenfals gute Dienste. Ist die Luft der Umgebung sehr feucht, kann man die Knollen in trockenem Sand lagern. Eine wöchentliche Kontrolle ist ratsam - auch wenn man jetzt im Winter noch überhaupt nicht an die Dahlienpracht im Spätsommer denkt und die Knollen gerne auch mal vergisst.

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