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Ziergarten

Die Arbeiten im November

Tipps

  • Blumenzwiebeln pflanzen.
  • Frostempfindliche Gewächse vor Kälte schützen.
  • Laub vom Rasen entfernen.

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Sauberer Abschluss

Spätestens jetzt wird die Rasenpflege abgeschlossen: Der letzte Schnitt, die Düngung und je nach Bedarf das Vertikutieren sollten erledigt sein. Schön ist der Kontrast zwischen gepflegten Rasenflächen und Staudenbeeten, die nicht abgeräumt werden, sondern im Winter durch Frost und Schnee verzaubert werden. Sauber gepflegte Rasenkanten sorgen oft für das gewisste Etwas. Tipp: Es gibt spezielle Werkzeuge, um die Rasenkanten zu pflegen. Eine Stechschaufel tut aber auch gute Dienste. Den Rasen der Beetkante entlang sauber abstechen, mit einer kleinen Handschaufel den angrenzenden Boden des Staudenbeetes lockern und bei Bedarf mit neuer Erde auffüllen.

   

Frisches Grün mit Farnen

Die Beete leeren sich, braune Farben dominieren. Für frisches Grün in Staudenbeeten oder unter Sträuchern sorgen derzeit Farne. Viele von ihnen sind immergrün. Einheimisch und an schattigen und etwas feuchten Stellen problemlos zu ziehen, ist der Hirschzungenfarn mit seinen ledrigen Blättern. Filigraner und mit typischem Wuchs zeigt sich der Wald-Frauenfarn. Er ist zwar nicht wintergrün, behält aber die Blätter relativ lange und bildet eine schöne Herbstfärbung. Recht zuverlässig immergrün ist der Weiche Schildfarn. Dieses Farnkraut hat eine leicht tropisch-exotische Anmutung. Die Blätter des Japanischen Regenbogenfarns verwelken im Spätherbst, wobei dieser Farn fast schwarze, metallfarbene Blätter hat. Er mag frische, leicht saure Böden und sollte im Winter vor starkem Frost geschützt werden.

Gartenirrtum des Monats: Nur Thuja bietet raschen Sichtschutz

 

Immergrüne Hecken sind gefragt. Doch oftmals werden dazu schnellwachsende Thujasträucher gewählt. Schade eigentlich, sind sie doch eher langweilig. Wer sie zudem nicht regelmässig trimmt, bekommt Probleme damit. Denn Thuja lässt sich nicht ins alte Holz zurückschneiden - die Pflanze treibt nicht wieder aus. Ausserdem wächst um die Thujahecke herum kaum mehr etwas. Und wer Thujasträucher schon einmal entfernen musste, weiss, wie mühsam das ist. Als Friedhofsgrün verschrien sind Eibenhecken. Doch Kenner wissen: Eiben bilden einen wunderschönen, ruhigen Hintergrund, sind pflegeleicht und sehr schnittverträglich. Einmal angewachsen, entwickeln sie sich rasch und bilden auch einen guten Sichtschutz. Was man wissen sollte: Eiben sind stark giftig - das gilt aber auch für Thuja. Definitiv nicht mehr pflanzen sollte man Kirschlorbeer, da er ein invasiver Neophyt ist. Auch die Portugiesische Lorbeerkirsche wird derzeit oft als "Abstandsgrün" gepflanzt, was etwas fantasielos wirkt. Stechpalmen können eine Alternative sein. In milden Regionen kann man es auch mit Steineichen aus dem Mittelmeerraum versuchen. Für die Biodiversität sind Hecken mit einheimischen Sträuchern am besten. Wer Wildrosen pflanzt, kann sich im Herbst über Hagebutten freuen. Tipp: Der November gilt als klassische Zeit für das Anlegen von Hecken, da man wurzelnackte Gehölze oder solche mit Wurzelballen günstig bestellen kann.


Lokalprognose