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Ziergarten

Die Arbeiten im Februar

Tipps

  • Saatgut sortieren. Tüten mit abgelaufenem Datum wegwerfen.
  • Nasse Böden noch nicht bearbeiten, um Bodenverdichtung zu vermeiden.
  • Aktuelle Pflanzpläne erstellen.

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Den Frühling einläuten

Am Ende des Winters sucht man Farbe im Garten meist vergeblich. Einzelne Farbtupfer erhält man jedoch mit Töpfen, in denen vorgetriebene Pflanzen wachsen. Dabei sollte man robuste Blüher wählen und die Hände von empfindlichen Gewächsen lassen, die aus dem beheizten Gewächshaus stammen. Am besten ist es, aufblühende Zwiebelgewächse von wärmeren Standorten im eigenen Garten an die etwas schattigeren Plätze zu bringen. Krokusse etwa sind sehr hart im Nehmen und können das Verpflanzen in einen Topf gut aushalten. Sie verfügen zudem über eine grosse Farbenvielfalt. Tipp: Nur winterfeste Tontöpfe verwenden oder auf Plastik und anderes frostfestes Material ausweichen.

 

Gartenirrtum des Monats: Für jede Tätigkeit ein Werkzeug

 

Unglaublich, wie viel unterschiedliche Gartenutensilien es gibt. Zu viele Geräte sind aber unnötig. Wichtig ist nicht die Anzahl des Werkzeugs, sondern dessen Qualität. Hier lohnt es sich, etwas Geld zu investieren. Einen guten Spaten sollte man sich etwas kosten lassen, denn diesen hat man vermutlich am meisten in den Händen und verrichtet wohl auch die anstrengendste Arbeit damit. Wichtig ist, dass der Spaten zur Körpergrösse passt und nicht zu schwer ist. Am besten probiert man verschiedene Modelle aus, von Online-Shopping ist abzuraten. Als Faustregel gilt, dass man das obere Ende des Stiels des senkrecht aufgestellten Spatens so hält, dass der am Körper angelegte Oberarm mit dem Unterarm einen rechten Winkel bildet. Unverzichtbar ist auch eine gute Gartenschere, die man regelmässig nachschleifen kann. Auch sie muss gut in den Händen liegen.

Alpenveilchen: Niedliche Winterblüher 

Als Gärtner sollte man der Natur stets dankbar sein. Sie schafft es, auch in den tristen Wintermonaten für etwas Blühendes zu sorgen. Und dies erst noch an extremen Standorten. Das Frühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) blüht je nach Witterung bereits im Januar oder Februar. Haben sich die Blüten einmal geöffnet, kann auch starker Frost sie nicht mehr aufhalten. Das Alpenveilchen fühlt sich an Plätzen wohl, die andere Pflanzen meiden: etwa im Schatten von Bäumen oder Sträuchern, wo ihnen auch stark verwurzeltes Erdreich kaum etwas ausmacht. Die Nadeln von Tannen oder Föhren fügen dem lieblichen Gewächs ebenfalls keinen Schaden zu. Aus den Blüten entwickeln sich rasch Samenkapseln, die vom Wind oder von Insekten - vor allem Ameisen - im Garten verteilt werden. Mit der Zeit bilden Alpenveilchen dichte Teppiche. So rasch, wie das aber immer wieder gesagt und geschrieben wird, geht es leider nicht. Es braucht schon etwas Geduld. Tipp: Die kleinen Pflänzchen an einem geschützten Ort aufziehen und nach 2 jahren auspflanzen. Die Sämlinge blühen etwa 4 bis 5 Jahre.

Lokalprognose