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Balkon- und Zimmerpflanzen

Die Arbeiten im August


Tipps

  • Petersilie säen, damit sich bis zum Herbst eine schöne Blattrosette entwickeln kann.
  • Mehrjährige Kübelpflanzen Mitte Monat ein letztes Mal düngen.
  • Stecklinge von Balkonpflanzen und gut ausgereiften Gehölzen können jetzt in einem Sand-Torf-Gemisch bewurzelt werden.

Schönheitspflege für Stauden


Schnippeln, auszupfen oder gedeihen lassen? Diese Fragen sellen sich viele Gärtnerinnen und Gärtner, sobald die Blüte bei mehrjährigen Stauden nachlässt. Während das Auszupfen welker Blüten meist nur kosmetische Zwecke erfüllt, lässt sich etwa bei Mädchenauge, Kokardenblume oder Sonnenhut der Flor verlängern, wenn Verwelktes entfernt und so die Samenreife verhindert wird. Ein bodennaher Rückschnitt nach der Blüte ist zum Beispiel bei Rittersporn lohnend, der dann ein zweites Mal austreibt. Spätblühende Stauden mit dekorativen Fruchtständen lässt man hingegen stehen - sie bilden eine willkommene Nahrungsquelle für Vögel.

Hübscher Spätzünder

 

Wenn sich die ersten Blüten des Alpenveilchens zeigen, heisst das auch Abschied nehmen vom Sommer. Die verschwenderisch blühenden Klassiker machen nicht nur als Zimmerpflanzen eine gute Figur, sondern auch auf dem Balkon. Alpenveilchen fühlen sich an einem hellen Platz ohne Mittagssonne besonders wohl. Da Cyclamen aus einer Knolle wachsen, sind sie empfindlich auf Staunässe. Eine Schicht Tonscherben und Löcher im Topfboden sorgen für einen guten Wasserabzug. Gewässert werden Cyclamen erst, wenn sich die Erde im Gefäss nicht mehr feucht anfühlt. Wöchenliche Düngergaben während der Blütezeit danken sie mit immer neuen Knospen.

Ab zur Teilung

Jede Blüte hält nur einen Tag - dafür öffnet die Taglilie von Juni bis September stetig Knospe um Knospe. Die unkomplizierte Staude entwickelt sich nicht nur prächtig im Gartenbeet, sondern verschönert auch in Kübeln oder Töpfen die Terrasse. Mit den Jahren wird die Blütenpracht oftmals spärlicher und die Staude unansehnlich. Dann ist es an der Zeit, die Pflanze zu teilen - entweder im Frühjahr vor dem Austrieb oder jetzt nach der Blüte. Die Pflanze wird dazu auf eine Handbreit zurückgeschnitten und ausgetopft. Mit einem scharfen Messer kann man den Wurzelstock problemlos zerteilen. Die abgetrennten Stücke werden nun in zusätzliche Gefässe gepflanzt: Nach dem Einfüllen der Erde sollte der Wurzelansatz etwa 1 bis 2 cm unter der Erdoberfläche liegen.


Lokalprognose