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Balkon- und Zimmerpflanzen

Die Arbeiten im November


Tipps

  • Werden die Tage kürzer, die Zimmerpflanzen an ein helles Fenster stellen oder eine spezielle Pflanzenleuchte einrichten.
  • Bei Topfpflanzen Schnüre und Drähte von Kletterhilfen überprüfen, damit sie nicht in die Rinde einschneiden.
  • Frostempfindliche Kräuter wie Salbei oder Rosmarin in laubgefüllte Kisten stellen und geschützt an der Hausmauer platzieren.
                                            

Täglich frische Vitamine


Klein, scharf und gesund: Als Kresse bezeichnet man verschiedene Blattgemüse mit pfeffrig- oder rettichscharfen Blättern. Früher wurde oft das Pfefferkraut (Lepidium latifolium) verwendet: Der Geschmack erinnert an Meerrettich, die weissen Blüten duften und machen sich in Sträussen ebenso gut wie Schleierkraut. Bei der Gartenkresse werden die Sämlinge nach der Aussaat geschnitten, sobald die Pflänzchen zwei Keimblätter gebildet haben. Barbarakraut liefert im Winter Vitamine frisch aus der Aussaatschale und würzt Salate, Suppen und Gemüse. Das Löffelkraut gedeiht auf dem Balkon im Halbschatten. Die rettichscharfen Blätter können den ganzen Winter über gepflückt werden. Im Frühjahr erscheinen weiss-rosa Blüten. alle würzigen Vitaminlieferanten können schon jetzt im Zimmer gesät werden.

Zitronige Ernte

 

Reibt man die Blätter der Zitronenverbene (Aloysia citrodora) zwischen den Fingern, entlockt man ihr einen intensiven Duft nach Zitrone. Die aus Südamerika stammende Pflanze wird oft mit dem Eisenkraut (Verbena officinalis) verwechselt. Letzeres duftet jedoch nicht und die Blätter sind bitter. In Frankreich trinkt man nach dem Essen gern den erfrischenden Verveine-Tee, der aus den Blättern des Zitronenstrauchs gebrüht wird. Man darf bei der Zitronenverbene immer wieder zur Schere greifen, denn sie verträgt einen Rückschnitt gut. Je häufiger man sie schneidet, desto besser verzweigen sich ihre Triebe. Solange die Pflanze Blätter hat, sollte man deshalb ernten. Der Strauch bevorzugt im Sommer vollsonnige Plätze. Im Herbst stellt man ihn an einen frostfreien Ort, wo er wenig Licht und Wasser benötigt.

Königs- und Prachtlilien pflanzen

Der November ist ideal, um auf dem Balkon Lilien zu setzen. Eine Ausnahme bilden die Madonnen- und Tigerlilien, die spätestens bis September gepflanzt werden müssen. Besonders hübsch ist die Königslilie, die mit ihrer schlichten Eleganz zu den schönsten Trompetenlilien zählt. Aber auch die Prachtlilie mit weissen, rosafarbenen oder roten Blüten, dunklen Staubbeuteln und charakteristischen Papillen ist ein besonderer Schmuck für den Balkon. Beim Kauf der Zwiebeln sollte man darauf achten, dass die Schuppen noch fest und nicht zu weit ausgetrieben sind. Für die Kultur im Topf wählt man ein ausreichend weites und tiefes Gefäss, denn die Knollen sollten rund 25 cm tief in der Erde liegen. Die beste Mischng für einen guten Blüherfolg besteht aus je einem Teil Gartenerde, reifem Kompost und Sand. Bei der Pflanzung auf genügend Abstand achten, damit sich die Lilien später in ihrer ganzen Pracht entfalten können.


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