Online
  • LANDI Wetter
  • Standortsuche
  • Suchen

Obstgarten

Die Arbeiten im Dezember

Tipps 

  • Werkzeug reinigen, ölen und allenfalls flicken.
  • Pflanz- und Gartenplanung fürs neue Jahr erstellen.
  • Veredlungsreiser von Steinobst schneiden und einlagern.
                                          

Obst im Topf gegen Frost schützen

        

Da Pflanzen im Topf nur von einem kleinen Erdvolumen umgeben und somit viel schlechter isoliert sind als ein im Boden wurzelnder Baum, sollten sie jetzt warm eingepackt werden. Achtung: Für die Krone eignen sich nur atmungsaktive Materialien wie Jute oder Vlies, das locker um die Krone gewickelt undmit einer Schnur am Stamm befestigt wird. Der Topf darf hingegen auch mit Luftpolsterfolie eingepackt werden. Fürsorgliche Gärtner sollten auch empfindliche Arten wie Aprikose, Mandel, Pfirsich, Feige, Quitte, Edelkastanie und Reben in den ersten Jahren nach der Auspflanzung noch etwas verhätscheln: Die Krone kann mit Vlies geschützt werden, während der Boden zum Schutz der Wurzeln mit Stroh, Reisig oder Laub gemulcht wird.


Zeit für die Kompostplanung

        

Auch das Kompostiersystem kann im Winter in aller Ruhe überdacht werden: Der Kompost sollte nicht in die entlegenste Ecke des Gartens verbannt, sondern an einem Ort eingerichtet werden, der gut erreichbar ist. Je zentraler der Kompost, desto leichter fällt es, hin und wieder Temperatur und Feuchtigkeit zu kontrollieren. Es macht Sinn, ausreichend Platz fürs Umsetzen des Komposts einzuplanen. Damit der Kompost nicht austrocknet, eignen sich schattige bis halbschattige Standorte. Eine Abdeckung mit Kompostvlies ist essenziell, um einen Auswaschung der wertvollen Nährstoffe durch den Regen zu verhindern. Die Feuchtigkeit kann mit der Faustprobe überprüft werden: Wenn aus einer Handvoll Kompost bei starkem Zusammenpressen gerade nur ein Tropfen Wasser austritt, dann ist der Feuchtigkeitsgehalt ideal.

Hilfreiche Unterpflanzung

Eine Bepflanzung der Baumscheiben ermöglichst eine optimale Platzausnutzung im Obstgarten und gleichzeitig kann man von positiven Wechselwirkungen profitieren. Junge Bäume sollten aufgrund der Nährstoffkonkurrenz eine unbewachsene, gemulchte Baumscheibe haben. Bei älteren Bäumen darf durchaus experimentiert werden: Eine Unterpflanzung mit Knoblauch hat eine positive Wirkung auf Pfirsich und Nektarine. Auch Kräuter können auf der Baumscheibe angebaut werden: Kapuzinerkresse bereichert Salate und wirkt vorbeugend gegen Blattläuse. Ringelblumen sind ebenfalls essbar und wertvoll für die Insekten im Garten. Einige enthusiastische Baumscheiben-Bepflanzer/innen setzen sogar Rhabarber unter ihre Bäume und säen Rettich. Es gilt: Ausprobieren, was gefällt!

Lokalprognose