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Obstgarten

Die Arbeiten im April

Tipps

  • Empfindliche Obstgehölze (Pfirsiche, Aprikosen) mit Vlies vor drohendem Nachtfrost schützen.
  • Nach der Obstblüte Mulchschicht auf Wurzelscheiben ausbringen.
  • Grössere Schnittwunden mit Baumwachs behandeln.

Beerensträucher in Form


Wer Johannis- oder Stachelbeeren zur Säulenform oder schmalen Hecke erziehen möchte, der wählt dazu 1- bis 2-triebige Pflanzen. Diese dürfen nicht angeschnitten werden; stattdessen bricht man die 3 bis 5 Knospen, die auf die Spitzenknospe folgen, aus. Damit kräftigt man den Austrieb an der Spitze. Lediglich längere Seitentriebe werden jetzt auf etwa 20 bis 25 cm Länge eingekürzt. Brombeeren werden seltener als einzelne Säulen gezogen, sondern meist mit 2 bis 3 Trieben an ein Fächerspalier gebunden. Dazu verwendet man kompakte, aber aufrecht wachsende Sorten. Beim Schnitt jeweils 2 bis 3 junge Triebe stehen lassen und im Spätherbst die abgetragenen alten Ruten herausschneiden. 

 

Vorbeugen bei Himbeerpflanzung

Wer im Frühjahr Himbeeren pflanzt, sollte unbedingt einen weiten Reihenabstand von 2 m einhalten. Denn auf diese Weise werden die Triebe gut von Luft umströmt und trocknen rasch ab, was dem Befall von Schadpilzen und der gefürchteten Himbeerrutenkrankheit vorbeugt. Auch eine Mulchschicht aus Laub, Stroh oder geschredderten Gartenabfällen vermindert Verdunstung, zu viel Luftfeuchtigkeit und starke Schwankungen der Bodentemperatur. Die Mulchdecke am besten etwa 80 cm links und rechts der Pflanzenreihe ausbreiten.

Reben: Später Schnitt hat Vorteile

Weinreben wollen kräftig zurückgeschnitten werden, damit sie viele saftige und gesunde Trauben tragen. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt? Wie man weiss, reagieren die Rebstöcke rasch nach dem vermeintlichen Winterende und lassen sich von Wärmeperioden im Februar/März leicht zu einem vorzeitigen Austrieb verlocken. Wenn sie dann nochmals einem Temperatur-Rückfall mit Minusgraden ausgesetzt und schon geschnitten sind, besteht das Risiko, dass die Pflanzen eingehen. Deshalb bevorzugen erfahrene Gärtner einen späten Schnitttermin, bei dem die Knospen bereits leicht angeschwollen sein dürfen. Dies hat zudem den Vorteil, dass sich über den Winter mehr Assimilate bilden können. Wegen des 'Blutens' der angeschnittenen Triebe braucht man sich nicht zu sorgen. Nur Wunden von mehr als 5 cm Durchmesser sollten sogleich mit einem Wundverschlussmittel behandelt werden. 

Lokalprognose