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Obstgarten

Die Arbeiten im Januar

Tipps

  • Ein Winterschnitt bei Reben erhält den Fruchtertrag der Pflanze.
  • Schlehen sollte man erst nach längerer Frostperiode pflücken.
  • Bei starkem Frost müssen empfindliche Pfirsichbäume mit Vlies eingepackt werden.

Saubere Sache 


Obwohl Schnittarbeiten auch im Januar vorgenommen werden können, bietet die Winterruhe Zeit für oft vernachlässigte Tätigkeiten wie die Werkzeugpflege. Reb- und Baumscheren legt man dafür in Wasser ein, worauf sich Ablagerungen gut mit einem Tuch abwischen lassen. Wer es sich zutraut, kann die Scheren komplett zerlegen und die Einzelteile nach der Reinigung ölen. Leichte Kerben in der Scherenoberfläche können mit feinem Schleifpapier oder mittels Polierwolle bearbeitet werden. Mit dem entsprechenden Werkzeug und der nötigen Kenntnis empfiehlt sich auch das Schärfen der Klinge. Gleiten beide Klingen nicht mehr optimal aneinander vorbei, lässt sich das Spiel zwischen beiden Klingen durch das Anziehen der Mutter regeln. Die Lebensdauer von Werkzeugen wird durch eine regelmässige Pflege erheblich verlängert.

 

Guten Appetit!

Junge Bäume könenn mit einem Schutzanstrich aus Kalk ausgestattet werden, der gegen Frostrisse hilft. Bei anhaltender Kälte und viel Schnee kann Wildverbiss vermehrt auftreten. Deshalb sollten Zäune auf Lücken überprüft und die Bäume selbst mit engmaschigem Draht umwickelt werden. In einiger Entfernung zum Obstgarten kann man jedoch einige abgeschnittene Zweige und Äste platzieren, damit auch Rehe und Hasen etwas davon haben. Sind die Jungbäume an Stützpfähle gebunden, gilt es, Strick und Pfahl zu kontrollieren und gegebenenfalls auszuwechseln. Aber nicht nur draussen können die Früchte des Obstgartens Schaden nehmen. Ein regelmässiger Blick ins Obstlager, verbunden mit einem kurzen Durchlüften und den Aussortieren fauler Früchte, hält das Lagergut frisch.

Ran an die Beeren


Bevor die Beeren schon wieder austreiben, sollten die Sträucher ausgelichtet werden, sofern dies im Spätsommer nicht bis schon geschehen ist. Die roten und schwarzen Johannisbeeren verlangen nach 8 bis 12 kräftigen Trieben, bei den roten dürfen diese ruhig auch einige Jahre alt sein. Das vorjährig getragene Holz der Himbeeren kann etwa 5 cm über dem Boden abgeschnitten werden. Der Stachelbeere sind die ein- bis zweijährigen Triebe die liebsten, die älteren - erkennbar am dunklen Holz und ihrer starken Verzweigung - sind bodennah zu entfernen.

Lokalprognose