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Obstgarten

Die Arbeiten im November 

Tipps

  • Neue Obstgehölze nicht zu tief pflanzen. Die Veredelungsstelle sollte knapp 10 cm über der Erde sitzen.
  • Sorgfältige Auswahl der neuen Sorten treffen und deren Resistenz und Widerstandsfähigkeit prüfen.
  • Den Boden nach der Pflanzung festtreten und danach gut einschlämmen.
      

Wohin mit dem Laub?


Während der Windervorbereitungen gerät schnell in Vergessenheit, dass der Kompost noch ein bisschen Zuwendung braucht. Damit Regen und die Nässe der ersten Schneefälle den Kompost nicht auswaschen, wird die Miete jetzt zugedeckt. Der Zeitpunkt ist zudem ideal, um den Haufen noch einmal umzusetzen. Mit gesammeltem Laub kann auch eine neue Kompostmiete angesetzt werden. Dabei ist es wichtig, Laub von verschiedenen Bäumen in häufigem Wechsel mit anderen Materialschichten anzusetzen. Besser ist jedoch, das Laub im Garten liegen zu lassen oder als Haufen unter kälteempfindliche Sträucher und Bäume zu schichten. Allerdings sollte man von Krankheiten befallenes Laub vorher entsorgen.


Die Hundsrosen sind los!

Viele Hecken sind jetzt von von den Früchten der Hundsrose. Die in Form und Farbe unterschiedlich auftretenden Hagebutten können bis tief in den Winter hinein von den Sträuchern gepflückt werden - doch Achtung vor den Stacheln! Die roten Beeren mit der festen Haut enthalten wertvolle Inhaltsstoffe und Vitamine. Die Hagebutten müssen vor dem Verzehr entkernt werden. Danach kann man sie gut trocknen und als Tee verwenden, zu Süssspeisen weiterverarbeiten oder in Brote oder anderes Gebäck integrieren. Wem die Zeit oder die Geduld für die Verarbeitung fehlt, der wird in einigen wenigen Dörfern der Nordwestschweiz fündig. Im Schwarzbubenland hat sich nämlich die Herstellung des traditionellen "Buttemoscht" (Hagebuttenmark) erhalten: Man kann die fein passierten Hagebutten dort beziehen und zu Konfitüre weiterverarbeiten. Auch als Zugabe fürs Müsli eignet sich der Buttemoscht bestens.

        


Lokalprognose