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Gemüsegarten

Die Arbeiten im Juni


Tipps

  • Überschüssige Tomatentriebe regelmässig ausgeizen.
  • Salate, Rettich und Radieschen immer wieder neu aussäen.
  • Zwischen den Gemüsereihen im Beet kann eine Mulchdecke ausgebracht werden.
   

Herbstgemüse jetzt aussäen

Kaum sind die ersten Frühgemüse geerntet, ist es schon wieder Zeit, an den Herbst zu denken. Im Juni werden jene Rüebli ausgesät, die für die spätere Lager- und Vorratshaltung bestimmt sind. Verschiedene Kohlsorten können jetzt in Saatschalen vorgezogen werden. Bei Federkohl und Rosenkohl ist besonders darauf zu achten, die Setzlinge nicht zu früh ins Freiland zu bringen. Sommerlich warme Temperaturen schwächen die Pflanzen und fördern Befall mit Weissen Fliegen. Auch Wintersalate wie Zuckerhut und Endivien können im Juni gesät und gepflanzt werden.  

Die Hacke schwingen

  

Im Juni macht das Hacken und Jäten einen Grossteil der Arbeit im Gemüsegarten aus. Die mechanische Bearbeitung des Bodens durch regelmässiges Hacken entfernt lästige Beikräuter. Vor allemn die Ziehhacke sollte dabei als Werkzeug in keinem Geräteschuppen fehlen. Mit ihrem breiten, scharfen Blatt werden die Beikräuter kurz unterhalt ihres Keimpunkts von den Wurzeln getrennt. Das Hacken hat noch andere positive Effekte: Der Boden wird belüftet, was für ein besseres Pflanzenwachstum sorgt - und auch die Mikroorganismen im Boden profitieren davon. Bodenverdichtungen werden durch das Hacken aufgelockert und damit auch Risse beseitigt, durch die sonst grosse Mengen an Wasser verdunsten würden.

     

Urtümliche Grille

Löcher und Gänge an der Bodenoberfläche, Setzlinge, deren Wurzeln abgefressen wurden - diese Anzeichen deuten darauf hin, dass eine Werre in den Garten eingezogen ist. Das urtümliche Insekt kann bis zu 5 cm gross werden. Die vorderen Gliedmassen sind wie Schaufeln ausgebildet und werden zum Graben verwendet. Grundsätzlich handelt es sich bei der Werre um einen Nützling, vertilgt sie doch Insektenlarven, Engerlinge und Schneckeneier. Hat sie sich jedoch im Gartenbeet eingenistet, kann sie zur Plage werden. Um die Werren lebend zu fangen, kann man leere Konservendosen ebenerdig in die befallenen Beete versenken. Die nachtaktiven Tiere fallen hinein und können sich nicht mehr selbst befreien. So gefangen, werden sie in der freien Natur ausgesetzt. Und noch ein weiterer Trick: Gibt man 1 TL Salatöl in einen der Tunneleingänge und füllt diesen anschliessend vorsichtig mit Wasser auf, kommen die Werren bald an die Oberfläche und können eingesammelt werden.


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