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Gemüsegarten

Die Arbeiten im Mai


Tipps

  • Nochmals Schnittsalat und Radieschen aussäen.
  • Ab dem 20. Mai wärmeliebende Pflanzen ins Freiland setzen.
  • Ende Mai späte Rüebli und Winterlauch aussäen.
       

"Stinkblüemli" gegen Nematoden

Der eigentümliche Geruch, den Tagetes bei Berührung verbreiten, wird von vielen als unangenehm empfunden. Das hat seinen Grund: Die aus Mexico stammende Zierpflanze enthält in allen Teilen einen Duftcocktail aus ätherischen Ölen. Dass ihr Duftgemisch noch anderes kann, als uns die Nase rümpfen zu lassen, beweist der Einsatz von Tagetes gegen Nematoden. Diese kleinen Fadenwürmer im Boden befallen Nutzpflanzen und verursachen unter anderem Wurzelfäule. Beete, bei denen ein Verdacht auf Nematodenbefall besteht, können am Rand mit Tagetes bepflanzt werden, denn die clevere Blume hat einen Trick: Auch ihre Wurzeln duften und ziehen Nematoden magisch an. Sobald sich die Schädlinge allerdings an diesen laben, verenden sie durch einen hochwirksamen Giftstoff, den die Blume freisetzt. Aber keine Angst, das gilt nur für Fadenwürmer.

Jetzt geht die Gemüserei los

Ob in Kistchen, im Hochbeet oder im Gartenbeet, jetzt können Salate, Fenchel, Rüebli, Radieschen, Rettich, aber auch Winterlauch, Kohlarten, Pastinaken, Kardy und Zucchetti ausgesät werden. Randen harmonieren nicht nur im Beet mit Koriander, die gemörserten Samen geben auch Randengerichten eine besondere Note. Ab Mitte Mai kommen Setzlinge von Tomaten, Gurken, Zucchetti, Kürbis, Auberginen, Peperoni, Artischocken, Sellerie, Kartoffeln und Spinat ins Erdreich. Wer bei Blumen ebenfalls auf gute Küche setzt: Die Rhizome von Canna und die Knollen und Blütenblätter von Dahlien sind essbar.

Gurken, Kürbis & Melone

  

Lieben Sie es auch, mit speziellen Gemüsesorten zu experimentieren? Vor allem von den Kürbisgewächsen sind in den gekauften Samentütchen meist nur wenige Exemplare vorhanden. Eine optimale Keimrate erzielt man durch gleichbleibende Wärme und Bodenfeuchtigkeit. Bei der Anzucht gesunder Jungpflanzen ist es wichtig, jede Störung im Wurzelbereich zu vermeiden. Deshalb werden Kürbisgewächse nicht wie andere Pflanzen in Saatschalen gezogen und anschliessend pikiert, sondern von Anfang an als einzelne Samen in Töpfe von 8 cm Durchmesser gesteckt. So kann jedes Pflänzchen seinen eigenen Wurzelballen entwickeln. Achte Sie darauf, dass die ab Mitte Mai ins Freiland gesetzten Pflanzen ihren Topf bereits gut durchwurzelt haben.



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