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Gemüsegarten

Die Arbeiten im August


Tipps

  • Zwischen den Gemüsereihen im Beet sollte regelmässig gejätet werden.
  • Anfang des Monats kann man nochmals Buschbohnen säen.
  • Kohl und Lauch können nun mit einem Netz vor Schädlingen geschützt werden.
   

Zwiebelzöpfe flechten

"Zwiebeln sollten keinen Augustregen abgekommen", lautet eine Regel. Deshalb erfolgt die Ernte am besten während einer Trockenperiode. Auf einer Blache ausgebreitet, darf die Ernte an einem luftigen, warmen Ort einige Tage nachtrocknen. Ist das Laub welk und braun, können die Zwiebeln zu Zöpfen geflochten werden. Eine einfache Technik ist, das mindestens 10 cm lange Laub zu einem französischen Zopf zu flechten und dabei immer wieder neue Zwiebeln anzusetzen. Beim traditionellen "Zibelezopf" wird das Laub eingekürzt und die Zwiebeln einzeln mit Bast an einen Kern aus Stroh gebunden.

Eierschalen als Dünger

  

Aus Eierschalen lässt sich ganz einfach ein hervorragender Dünger herstellen, der besonders viel Kalzium enthält. Für 1 Liter Giesswasser rechnet man mit 3 bis 4 Eierschalen. Geben Sie die Schalen in einen Gefrierbeutel und rollen Sie mit dem Wallholz ein paar Mal darüber, um sie zu zerkleinern. Die Eierschalen werden in das Giesswasser gegeben und rund 1 Woche stehen gelassen. Wer es noch einfacher mag, streut die zerkleinerten Eierschalen einfach um die Pflanzen herum auf den Boden, wo sie allmählich verrotten.


Tomaten richtig pflegen

Um sich an einer reichen Ernte von gesunden Tomaten zu erfreuen, braucht es einige pflegerische Massnahmen. Ende August werden die Triebspitzen der Pflanzen gekappt, damit sie nicht mehr weiter in die Höhe schiessen. Auch überschüssige Blüten entfernt man. Tomaten sind leider oft von der Braunfäule befallen. Diese Pilzerkrankung zeigt sich durch braune Flecken an Früchten, Stiel und Blättern. Braunfäule tritt auf, wenn die Tomaten einer zu hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt sind. Als vorbeugende Massnahme gilt deshalb: Tomaten nie mit dem Giesswasser überbrausen, sondern nur bodennah tränken und dabei Spritzwasser vermeiden. Sinnvoll ist es, die unteren bodennahen Blätter der Tomatenpflanze zu entfernen. Ideal sind Tonblumentöpfe, die neben der Staude eingegraben und mit dem Giesswasser gefüllt werden. Ein anderes Krankheitsbild, das oft mit der Braunfäule verwechselt wird, ist die Blütenendfäule. An der Spitze der Früchte bilden sich schwarzbraune, trockene Flecken, die sich rasch ausbreiten. Dabei handelt es sich nicht um eine Pilzinfektion, sondern um ein durch Nährstoffmangel ausgelöstes Krankheitsbild.


Lokalprognose