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Balkon- und Zimmerpflanzen

Die Arbeiten im Juli


Tipps

  • Die Seitentriebe der Glyzine einkürzen, um blühende Kurztriebe zu fördern.
  • Balkonblumen benötigen viel Wasser, am besten frühmorgens giessen.
  • Den Frühling planen und Zweijährige wie Goldlack und Vergissmeinnicht aussäen.

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Mehr Platz für Thymian, Rosmarin & Co.


Ausdauernde Kräuter wie Salbei, Rosmarin und Thymian bleiben viele Jahre in Töpfen vital. Damit sie trotz regelmässiger Ernte nicht kümmerlich wachsen, sollten die verholzten Kräuter ebenso wie Minze, Schnittlauch und andere Stauden gelegentlich grössere Pflanzgefässe mit frischer Erde erhalten. Wer es praktisch mag, teilt die Pflanzen oder schneidet Stecklinge und legt mit den kleinen Geschwistern der Kräuterschar einen Mini-Topfgarten fürs Fensterbrett an, von dem man sich beim Kochen bequem bedienen kann. Wem die Tontöpfchen ausgehen, der nimmt stattdessen alte Tassen, Milchkartons oder leere Büchsen als Alternative. Das spart nicht nur an Ressourcen, sondern sieht erst noch hübsch aus. Wichtig ist, dass die individuellen Pflanzengefässe einen Wasserabzug haben.

 

Hansdampf in allen Gassen

 

Hauswurze (Sempervivum) sind kleine Zauberkünstler: Sie bilden zahlreiche Tochterrosetten, die sich leicht pflücken und problemlos bewurzeln lassen. Die kleinen Sukkulenten geben sich mit wenig Erde zufrieden, weshalb man mit ihnen auch Minitöpfe oder Dachziegel begrünen kann. Auch angschlagenes Geschirr eignet sich wunderbar als Pflanzgefäss. Eine besonders schöne Idee ist auch, die Sitzfläche eines ausrangierten Stuhls mit Erde zu füllen und darauf verschiedene Sukkulenten zu pflanzen. An die Stuhllehne können weitere, mit Hauswurz bepflanzte Gefässe gehängt werden, etwa Suppenkellen. Bei der Bepflanzung all dieser eher ungewöhnlichen Gefässe ist eine gute Drainage wichtig. Deshalb verwendet man nur wenig Erde und fügt viele grosse und kleine Steine ein - diese dienen nicht nur als Dekoelement, sondern auch für einen verbesserten Wasserabfluss. 

   

Gezieltes Giessen

Wenn die Sonne brennt, entsteht auf sonnigen Balkonen rasch ein Hitzestau. Tägliches Giessen ist deshalb angesagt. Doch beim Wässern kommt es nicht nur auf die Häufigkeit, sondern auch auf weitere Faktoren an. So gilt es, Pflanzen immer gezielt an der Basis zu giessen. Das Wasser gelangt auf diese Weise direkt zu den Wurzeln. Im Gegensatz zum Überbrausen der ganzen Pflanze wird gleichzeitig das Infektionsrisiko mit Pilzkrankheiten verringert. Bei direkter Sonneneinstrahlung wirken Wassertropfen wie eine Lupe und verbrennen die Blätter.

Morgens und Abens verdunstet deutlich weniger Wasser als tagsüber. Ein weiterer Vorteil dieser Giesszeiten: Geranien Petunien, Fuchsien & Co. können das Wasser schon vor der Mittagshitze aufnehmen und sind gut gerüstet für den Tag. 


Lokalprognose