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Balkon- und Zimmerpflanzen

Die Arbeiten im Februar


Tipps

  • Futterhäuschen für die Vögel regelmässig reinigen und mit Futter befüllen.
  • Den Winterschutz bei Topfpflanzen aus der Terrasse prüfen und bei Bedarf verstärken. 
  • Zimmerpalmen während der Heizperiode mehrmals wöchentlich mit Wasser besprühen.

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Frühe Blüten


Frühblühende und zugleich kleinwüchsige Gehölze sind ein besonderer Schmuck für Gefässe auf der Terrasse - vorausgesetzt, sie bekommen ausreichend Sonne. Besonders ansprechend wirken die zierlichen Sträucher, wenn sie eine Unterpflanzung aus Zwiebelblumen und niederigen Stauden erhalten. Eine Kombination aus Seidelbast, Schneeglöckchen, Hornveilchen und Thymian erfreut bei mildem Wetter nicht nur unser Gemüt, sondern auch vielen Insekten auf Nahrungssuche. Die hellgelbe Scheinhasel blüht im März, ebenso die zartrosa bei weisse Schneeforsythie. Letztere ist eine echte Rarität: In milden Regionen öffnet sie schon im Januar ihre Blüten, die einen intensiven, mandelartigen Duft verströmen.

 

Die Flugsaison beginnt

 

Wer rechtzeitig zum Saisonbeginn ein Insektenhotel aufstellen möchte, sollte sich bald einen geeigneten Platz überlegen.Die Flugzeit einiger Wildbienen beginnt nämlich bereits im Februar. Damit die Behausung angenommen wird, ist ein Mindestabstand von 1 m zum Boden wichtig. Optimal ist ein sonniger, witterungsgschützter Unterschlupf. Falls das Insektenhotel selber gebaut wird, sollte man sich rechtzeitig die notwendigen Materialien wie Harthölzer, Stroh und Schilf beschaffen. Wichtig ist dabei, dass die verwendeten Baustoffe frei von Chemikalien sind. Insekten haben unterschiedliche Ansprüche an ihre Behausung. So mögen etwa Florfliegen Nisthilfen, die mit Holzwolle gefüllt und mit schmalen Schlitzen als Eingangsmöglichkeit versehen sind. Schlupfwespen hingegen bevorzugen Hartholzblöcke, die über mindestens 5 cm tiefe Löcher mit einem Durchmesser von 2 bis 8 mm verfügen. Und wer Marienkäfer unterstützen möchte, fügt dem Insektenhotel einen kleinen Kasten mit trockenem Laub und einem Eingangsschlitz hinzu.  

 

Empfindliche Krokusse 

Oftmals kann man beobachten, dass Amseln die Krokusblüten regelrecht zerhacken. Eigentliches Ziel sind die nahrhaften Blütenpollen oder der Nektar, doch werden auch die Blütenblätter zerrupft. Da es Amseln meist auf gelbe Krokusse abgesehen haben, nimmt man an, dass Amselmännchen durch die leuchtende Farbe an die gelben Augenringe und Schnäbel ihrer Rivalen erinnert werden. Um ihr Revier gegen den vermeintlichen Kontrahenten zu verteidigen, wird er kurzerhand eliminiert. Wissenschaftlich bewiesen ist dies jedoch nicht. Um die gefrässigen und kämpferischen Vögel von den Krokussen fernzuhalten, können bewegliche Objekte wie Windräder, ausgediente CDs oder DVDs in der Nähe der Frühlingsblüher angebracht werden. Sie bewegen sich im Wind und blitzen in der Sonne. Alternativ stellt man die Krokustöpfe so nah an die Balkontür oder vors Fenster, dass die Amseln dort nur ungern landen. 

Osterglocken für die Vase

Ihre Leuchtkraft ist immens - nicht nur im Topf auf dem Balkon, sondern auch in der Vase versprühen Osterglocken (Narcissus pseudonarcissus) Frühlingsstimmung. Vorsicht ist jedoch geboten, wenn sie sich das Gefäss mit anderen Schnittblumen teilen. Dies gilt auch für Hyazinthen: Die Zwiebelblumen sondern an den Schnittstellen einen milchigen Schleim ab, der die Wasserbahnen der Vasenpartner verstopft, sodass diese rascher welken. Deshalb frisch geschnittene Narzissen und Hyazinthen zuerst separat in lauwarmes Wasser stellen, bis nach einigen Stunden kein Saft mehr austritt. Erst jetzt kommen sie zu den anderen Schnittblumen in die Vase. Wichtig ist, danach die Stiele nicht mehr frisch anzuschneiden.

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